Spitzenlos Rundschleifen

DER SCHLIFF, DER IHR WERKSTÜCK PERFEKT MACHT

BW GUMMI GMBH

DER SCHLIFF, DER IHR WERKSTÜCK PERFEKT MACHT

Spitzenloses Rundschleifen für Kunststoffstäbe und Kunststoffrohre

Spitzenloses Rundschleifen (Centerless Grinding) erzeugt zylindrische Oberflächen mit definierter Rundheit und reproduzierbarer Maßhaltigkeit. Das Verfahren eignet sich für Kunststoffhalbzeuge wie Stäbe und Rohre, wenn Oberflächenqualität und enge Maßvorgaben prozesssicher erreicht werden sollen. Im Kontext der Kunststoffbearbeitung dient das spitzenlose Rundschleifen vor allem der Feinbearbeitung: Durchmesser, Rundlauf und Oberfläche lassen sich gezielt auf die Anforderungen der späteren Funktion ausrichten.

Bearbeitungsbereich

  • Durchmesser: 3,0 mm bis 100 mm
  • Länge: bis 3000 mm

Typische Anforderungen aus der Praxis

  • definierte Oberflächenqualität für Dicht- und Gleitbereiche
  • konstante Durchmesser für Passungen, Führungen und Lagerstellen
  • stabile Reproduzierbarkeit bei Serien- und Wiederholteilen
Spitzenloses Rundschleifen schleift Werkstücke ohne Zentrierung zwischen Spitzen. Das unterstützt eine gleichmäßige Bearbeitung über die gesamte Länge und erleichtert den Durchsatz bei wiederkehrenden Geometrien.

Verfahren und Funktionsweise des spitzenlosen Rundschleifens

Beim spitzenlosen Rundschleifen wird das Werkstück ohne feste Zentrierung bearbeitet. Die Führung erfolgt zwischen Schleifscheibe, Regelscheibe und Auflageschiene. Diese Anordnung ermöglicht eine kontinuierliche Bearbeitung zylindrischer Kunststoffhalbzeuge über die gesamte Länge.

Aufbau des Schleifprozesses

  • Schleifscheibe: bestimmt Abtrag, Oberflächenqualität und Endmaß
  • Regelscheibe: steuert Vorschubgeschwindigkeit und Rotation des Werkstücks
  • Auflageschiene: definiert die Lage des Werkstücks im Prozess

Das Werkstück rotiert kontrolliert zwischen den Scheiben und wird gleichmäßig abgetragen. Durch die fehlende Zentrierung entstehen keine punktuellen Spannungen, was besonders bei längeren Kunststoffstäben und dünnwandigen Rohren relevant ist.

Einflussfaktoren auf Maß und Oberfläche

  • Härte und Elastizität des Kunststoffs
  • Schleifscheibenbindung und Körnung
  • Vorschubgeschwindigkeit und Zustellung
  • thermische Belastung während der Bearbeitung

Im Vergleich zu drehenden Verfahren eignet sich das spitzenlose Rundschleifen besonders für gleichförmige Durchmesser mit hohen Anforderungen an Rundlauf und Wiederholgenauigkeit. In Kombination mit vorgelagerten Schritten der CNC-Bearbeitung von Kunststoffen lassen sich komplexe Bauteile prozesssicher fertigstellen.

Geeignete Werkstoffe für spitzenloses Rundschleifen

Spitzenloses Rundschleifen eignet sich für zahlreiche technische Kunststoffe. Entscheidend sind Werkstoffhärte, Gefüge, Wärmeverhalten und die geforderte Oberflächenqualität. Die Auswahl des geeigneten Materials beeinflusst Prozessstabilität, Maßhaltigkeit und Wiederholgenauigkeit.

Typisch bearbeitete Kunststoffe

  • PA (Polyamid)
  • POM (Polyoxymethylen)
  • PEEK
  • PTFE
  • PE und PP mit geeigneter Prozessführung

Höher gefüllte oder glasfaserverstärkte Kunststoffe lassen sich ebenfalls schleifen. Dabei sind angepasste Schleifscheiben und reduzierte Zustellungen erforderlich, um Oberflächenausbrüche zu vermeiden.

Werkstoffbedingte Grenzen

  • sehr weiche Elastomere mit starker Rückfederung
  • stark temperaturempfindliche Kunststoffe ohne Kühlstrategie
  • dünnwandige Rohre mit hoher Ovalitätsneigung

Bei kritischen Werkstoffen empfiehlt sich eine vorgelagerte Abstimmung im Rahmen der Werkstoffberatung, um Bearbeitungsstrategie und Zielmaße festzulegen. So lassen sich Ausschuss und nachträgliche Korrekturen vermeiden.

Einsatzbereiche und typische Anwendungen

Spitzenloses Rundschleifen kommt überall dort zum Einsatz, wo gleichmäßige Durchmesser, reproduzierbare Maßhaltigkeit und eine saubere Oberfläche gefordert sind. Das Verfahren eignet sich besonders für rotationssymmetrische Kunststoffteile in Serien- und Wiederholfertigung.

Typische Anwendungen

  • Führungsstäbe und Gleitstäbe
  • Abstandshalter und Hülsen
  • Rohre mit definiertem Außendurchmesser
  • Vorstufen für Dicht- und Lagerbauteile

Branchenübergreifender Einsatz

  • Maschinen- und Anlagenbau
  • Automatisierungs- und Fördertechnik
  • Medizintechnik und Labortechnik
  • Elektrotechnik und Gerätebau

In vielen Fällen erfolgt das spitzenlose Rundschleifen als Endbearbeitung nach vorgelagerten Fertigungsschritten. Gerade bei funktionskritischen Bauteilen unterstützt die Kombination mit CNC-gefrästen Kunststoffteilen eine kontrollierte Einhaltung der geforderten Maß- und Funktionsparameter.

Häufige Fragen zum spitzenlosen Rundschleifen

Was bedeutet spitzenloses Rundschleifen?

Spitzenloses Rundschleifen beschreibt ein Schleifverfahren, bei dem zylindrische Werkstücke ohne Zentrierspitzen bearbeitet werden. Die Führung erfolgt zwischen Schleifscheibe, Regelscheibe und Auflageschiene, wodurch gleichmäßige Durchmesser über die gesamte Länge entstehen.

Für welche Bauteile eignet sich das Verfahren besonders?

Das Verfahren eignet sich für Kunststoffstäbe, Rohre und rotationssymmetrische Bauteile mit konstantem Außendurchmesser. Typische Anwendungen sind Führungen, Hülsen, Abstandshalter und Vorstufen für Dicht- oder Lagerbauteile.

Welche Toleranzen lassen sich erreichen?

Bei geeigneten Werkstoffen lassen sich Durchmessertoleranzen bis ±0,01 mm realisieren. Rundheit und Maßhaltigkeit bleiben auch bei längeren Bauteilen stabil und reproduzierbar.

Welche Rolle spielt der Werkstoff?

Werkstoffhärte, Wärmeverhalten und Gefüge beeinflussen Abtrag, Oberfläche und Prozessstabilität. Technische Kunststoffe wie PA, POM oder PEEK bieten günstige Voraussetzungen für präzise Schleifergebnisse.

Wie erfolgt die Abstimmung vor der Fertigung?

Vor Serienstart werden Material, Zielmaß und Oberflächenanforderung definiert. Die Abstimmung erfolgt häufig im Zusammenspiel mit vorgelagerten Leistungen wie Kunststoffbearbeitung, um Prozesssicherheit und Wiederholgenauigkeit sicherzustellen.

IMPRESSIONEN AUS DER GUMMI­BEARBEITUNG UND DICHTUNGS­TECHNIK

STANDARD KUNSTSTOFFE

» PE 300 (natur, schwarz, grün, )
» PE 500(natur, schwarz, grün)
» PE 1000 (natur, schwarz, grün)
» PP (Polypropylen)
» PVC (Polyvinylchlorid)
» PPE (PolyPhenylenEther)
» ABS (AcryButadienStyrol)
» PE1000 REG (PE 1000 REG)
» PE1000 AST (PE 1000 AST)
» PE 500 ELS (PE 500 ELS)
» PE100 natur
» Acrylglass(PMMA),
» Polycarbonat(PC)
» Schaumplatten
» Stegplatten
» Verbundplatten
» Wellplatten
» Wabenplatte

KONSTRUKTIONS KUNSTSTOFFE

» PA6 G, PA 6.6, PA 12, PA 6 G
» POM-C (Polyoxymethylen)
» PET(Polyethylenterephthalat)
» PBT, PBT GF (PolyButhylenTerephthalat)
» PCTFE (PolyChlorTriFluorEthylen)
» ECTFE ((EthylenChlorTriFluorEthylen)
» ETFE (EthylenTetraFluorEthylen)
» POM Platten (Zuschnitte)
» PA Platten (PA 6.6, PA G natur)
» Rundtsäbe (Rundstababschnitte)

DUROPLASTE

» HP 2061 (Hartpapierlaminate)
» HGW2082 (Baumwollhartgewebe)
» HGW 2372 (Epoxidharzlaminate)
» HGM 2471 (Polyesterkarz)
» HGW 2282.5 (Melaminharz-laminate)
» Silikonharz-laminate, Hochtempuratur-laminate, Sonderwerkstoffe uvm.
» Hartgewebe(HGW) PF CC 201 (HGW 2082) EP GC 201 (HGW 2372) EP GC 202 (HGW 2372.1) Hartpapier(HP) PF CP 201 (HP 2061) PF CP 202 (HP 2061.5) EP GC 203 (HGW 2372.4) Resitex, Vetronit, Carta-M, Umabord, Ferrozel, Celeron, Etronit, Novotex

HOCHLEISTUNGS KUNSTSTOFFE

» PEEK natur (PEEK GF30)
» PTFE (PolyTetraFluorEthylen)
» PVDF (PolyVinylDienFluorid)
»PCTFE(PolyChlorTriFluorEthylen)
»ECTFE(EthylenChlorTriFluorEthylen)
» ETFE (EthylenTetraFluorEthylen)
»PTFE (PTFE weiß (virginal)
»PTFE GF 25 (PTFE+25% GLAS  MOD. (alternativ TFM® 4105 ) )
» PTFE GF30
» PTFE-MOD.
» PTFE+25%
» PTFE+25% GLAS MOD.
» PTFE+GLAS+MOS
» PTFE+25% KOHLE/GRAFIT
» PTFE+15%

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